Wichtige Begriffe

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Was ist eigentlich Phobie?

Als Phobien werden starke irrationale Ängste bezeichnet, die sich auf Objekte, Tiere oder Situationen beziehen. Kennzeichnend für das Vorliegen einer Phobie sind mehrere Faktoren, wie das ausgeprägte Bedürfnis, die angstauslösende Situation oder das Objekt zu meiden. Das Vermeidungsverhalten führt nicht selten zu einer Einschränkung des Alltagslebens der Betroffenen.

Die bekanntesten Phobien sind jene, die sich auf Tiere beziehen, wie beispielsweise Spinnen oder Schlangen. Die bekanntesten Phobien sind jene, die sich auf Tiere beziehen, wie beispielsweise Spinnen oder Schlangen. Die Phobie kann dabei so stark ausgeprägt sein, dass selbst das Betrachten von Bildern mit dem angstauslösenden Objekt nicht möglich ist.

Zu den Phobien, die sich auf Situationen beziehen, gehören zum Beispiel die Angst vor dem Fahren mit dem Aufzug oder die Angst, große Plätze zu überqueren. Wenn sich die Phobie darauf erstreckt, den Aufenthalt auf Straßen oder in Geschäften zu meiden, kann es für die Betroffenen schwierig bis unmöglich werden, die Wohnung ohne Hilfe überhaupt noch zu verlassen. Diese Art der Phobie ist gelegentlich gekoppelt mit sozialer Phobie, die die Angst vor dem Kontakt mit Menschen bezeichnet.

Phobien den medizinischen Bereich betreffend sind bekannt als Angst vor dem Zahnarzt oder Angst vor Spritzen und medizinischen Behandlungen.

Nicht jede Angst eine Phobie

Nicht jede Angst jedoch ist eine Phobie. Das Vorliegen einer Phobie ist immer gekennzeichnet durch eine der Situation nicht angemessene Ausprägung der Angst und den starken Wunsch, das angstauslösende Objekt oder die Situation zu umgehen, was schließlich zu Vermeidungsverhalten mit Beeinträchtigung des Alltagslebens führt. Es ist den Betroffenen auch nicht möglich, eine rationale Erklärung für ihre Angst zu finden.

Ursachen von Phobien

Für die Ursachen von Phobien existieren unterschiedliche Erklärungsmodelle. Verhaltenstherapeuten gehen von erlerntem Verhalten aus, während Tiefenpsychologen die Ursache in verdrängten Konflikten sehen. Folglich sind unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten gegeben, wie beispielsweise Verhaltenstherapie oder Psychoanalyse, aber auch medizinische Außenseitermethoden wie Heilhypnose, Kinesiologie oder Mentaltechniken werden von Phobikern als Ausweg aus ihren Ängsten gewählt.

Bild: ”Gefangen!”, si / pixelio.de

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