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Was ist eigentlich Agoraphobie?

Als Agoraphobie (aus dem Griechischen (agora = Marktplatz, phobie = Angst)) bezeichnet man eine Angst bzw. ein starkes Unwohlsein an bestimmten Orten, die aus diesem Grunde gemieden werden.

Menschenmassen: für Agoraphobiker keine schöne Situation! Dabei besteht die Agoraphobie nicht nur aus der Angst, große, ungeschützte Plätze zu überqueren, sondern vor allem aus der Angst, in eine Situation geraten zu können, aus der eine Flucht unmöglich erscheint.

Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln, Schlangestehen im Supermarkt, Theater- oder Kinobesuche oder Teil einer größeren Menschenmenge zu sein, stellen Situationen dar, in denen sich der Betroffene überfordert, hilflos und ausgeliefert fühlt.

Ist kein Fluchtweg erkennbar, werden alle diese Situationen konsequent gemieden oder können nur unter großer Anspannung und Angst durchgestanden werden. Dieses konsequente Meiden angstbesetzter Situationen kann zu einem totalen Rückzug in die eigene Wohnung und zu einem Abbruch aller sozialen Beziehungen führen.

Die Agoraphobie wird als schwerwiegendste Phobie bezeichnet, die meist durch das Auftreten mehrerer Panikattacken verursacht und dadurch von einer Panikstörung begleitet wird.

Bild: Menschenmassen © schemmi / pixelio.de

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